BANDBIOGRAPHIE

Der Beginn (1992 - 1993)

Die Band CRYONIX wurde im Mai 1992 von Sascha Fels (Lead-Vocals & Guitar / ex Violent Changes, Scavenger) und Alex Lang (Drums / ex Poltergeist, Angel Heart) gegründet. Als Bassist war Francisco Enguita (ex King Roll) mit von der Partie. Nachdem man diverse Gitarristen angetestet hatte, fand man im November 1992 in Thomas Ischi (ex White Ash) eine wertvolle Verstärkung an der zweiten Klampfe. Man spielte ein paar Songs mittels 4-Spur-Recorder (Titel: The 4-Track Garage Days Pre-Production Promo-Demo) ein und sah sich nach Konzerten um. Doch leider hielt dieses Line-Up nicht sehr lange. Bassist Francisco Enguita beschloss ziemlich genau einen Monat vor dem ersten geplanten Konzerttermin das Handtuch zu werfen. So musste man sich wieder nach einem geeigneten Bassisten umsehen. Diese Suche entpuppte sich jedoch als äusserst schwierig. Und als ob das nicht schon reichen würde, beschloss Gitarrist Thomas Ischi nach dem Konzert seinen Job bei CRYONIX zu kündigen und sich in seichtere Gewässer zurück zu ziehen, d. h. er ging zu seiner alten Band, White Ash, zurück.

Das Konzert wollte man allerdings auf jeden Fall durchziehen. Man konnte durch viel Glück und Connections den Poltergeist/Gurd-Bassisten Marek Felis für dieses Konzert verpflichten. Nach zwei Wochen intensivem Proben gab man am 3. April 1993 das erste Konzert im "Chäschtli" in Aesch. Es wurde ein voller Erfolg. Doch leider war es auch ein Konzert des Umbruchs. Wie schon erwähnt waren 50 % des ursprünglichen Line-Ups nach dem Konzert nicht mehr vorhanden. Drummer Alex Lang und Sänger/Gitarrist Sascha Fels beschlossen nebst Musikersuche ein paar neue Songs zu schreiben und wieder ein Tape aufzunehmen (Titel: Never Trust A Scavenger).

Im Spätsommer 1993 war man wieder komplett. Marco "Schweini" Schirmer (Bass) und Patrick Müller (Guitar) vervollständigten das Line Up. Allerdings stellte sich bald heraus, dass dieses Line Up nicht gut harmonierte und nach einer weiteren Recording-Session (Titel: Say No To Scavenger) trennten sich die Wege der Vier. Es schien fast so, als wäre dies das Ende von CRYONIX.

Der 2. Versuch (1995 - 1996)

Nach einer längeren Periode des Nichtstun fasste Sascha Fels jedoch denn Beschluss die Band neu aufleben zu lassen. Leider hatte Alex Lang anderweitige Verpflichtungen und konnte seinen Job an der Schiessbude nicht antreten.

In Alain Vetter (ex Blue Dust, Sudden Darkness) fand man aber einen würdigen Mann für den Posten an den Drums. Für die zweite Gitarre holte man Lukas Giger (ex Mandatory) in die Band. Im Dezember 1995 hatte man dann wieder ein vollständiges Line Up zusammen, da man in Robert Karmann (ex Old Town) einen geeigneten Bassisten fand.

Im Sommer 1996 nahm man dann im 8-Spur-Verfahren ein neues Tape (Titel: Tape Of Decay) auf. Damit ging es auf Konzert-Suche. Man hatte Glück und konnte am 20. September 1996 im Sommercasino in Basel wieder einmal die Bühne entern. Auch dieses Konzert kam beim Publikum überdurchschnittlich gut an. Man hinterliess einen bleibenden Eindruck im Sommercasino.

Die Etablierung (1996 - 1997)

Nach einer kurzen Rochade an den Drums im Dezember 1996, für Alain Vetter kam Sven Vormann (ex Acid) in die Band, ging man mit Zuversicht ins neue Jahr.

Mitte März 1997 gab es das "grösste Basler Rockfestival", die sogenannte "BScene '97 - Songtage der Region Basel". Es spielten dort an drei Tagen 45 Bands in 7 Clubs. Auch CRYONIX wurden auserkoren an der BScene zu spielen. Trotz diversen organisatorischen Problemen und Missverständnissen sowie dem nicht gerade geschickt gewählten Auftrittsort "Christlicher Jugendverein Eulerstroos nüün" enterte man voll motiviert am 14. März 1997 die Bühne. Allen Sound-/ und Organisations-problemen zum Trotz erhielten CRYONIX von mehreren Seiten gute Kritiken ("CRYONIX, welche auch spielten - und wie - sind eine wirklich gute Band." - Basler Zeitung vom 17. März 1997). Alles in allem jedoch war die BScene '97 ein voller Erfolg.

Beflügelt von dem erhaltenen Feedback setzten CRYONIX am 29. März 1997 noch einen drauf und legten am definitiv letzten Konzert des Jugend Zentrums (JuZ) in Efringen-Kirchen, Deutschland, dieses in Schutt und Asche. Auch hier erntete man durchwegs positive Kritiken. Die Anfragen nach einer offiziellen CD häuften sich nach diesem Konzert dermassen, dass man beschloss, ins Studio zu gehen.

Gesagt, getan. Man nahm, als Sieger des erreffvau(Rockförderverein)-Wettbewerbes "Take A DAT", vom 2. bis 5. Juni 1997 im CARAMBA-Studio in Basel ein paar Tracks auf. Nach dem Mix am 18. und 19. Juni 1997 in den LOBO/ATLAN-Studios in Basel und dem Mastering im GREENWOOD-Studio in Nunningen, feierte man die Plattentaufe von "Violence" am 15. August 1997 mit einem Konzert im Z7 in Pratteln. CRYONIX supporteten dabei MEGORA und OVERKILL! Am 21. August 1997 gab man dann im etwas kleineren Rahmen im Sommercasino wieder ein Konzert. Der krönende Abschluss des Jahres 1997 war dann noch ein ganz besonderes Konzert. Am 25. Dezember 1997 spielte man an der Weihnachtsrockparty im Online in Basel mit GURD.

Das (vorläufige?) Ende (1998)

Leider brachte das Jahr 1998 nicht die erhoffte weitere Etablierung der Band, sondern nur das Gegenteil - man verschwand wieder stärker in der Versenkung. Nach diversen anderweitigen Verpflichtungen mehrerer Bandmitglieder, sowohl berufliche als auch musikalische, war eine Weiterentwicklung der Band nicht mehr möglich. Nach ca. einem halben Jahr des "brachliegens" der Band entschloss man sich daher zu dieser Entscheidung. Die musikalischen sowie administrativen Aufgaben, Rechte und Pflichten von CRYONIX werden jedoch weiterhin durch Sascha Fels wahrgenommen.

CRYONIX wurden am Freitag, 11. September 1998,
von Luki und Fels offiziell für aufgelöst erklärt.